Unsere aktuellen Veranstaltungen


Donnerstag, 21. Mai 2026, um 19.00 Uhr, Villa Lingner, Leubnitzer Str. 30, 01069 Dresden


"Russlands Kriegswirtschaft: Sanktionen, Geoökonomie und die Wende zum Globalen Süden"
Porf. Dr. Theocharis Grigoriadis; Osteuropa-Institut. FU Berlin


Der russische, völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen die Ukraine hat beide Volkswirtschaften schwer getroffen. Einerseits wurde die Kriegswirtschaft belebt, andererseits sind Arbeitskräfte für die Wirtschaft nur noch begrenzt verfügbar, da diese in den Kriegshandlungen eingebunden sind. Die Sanktionen gegen Russland kommen hinzu. Die Beeinträchtigung der Handelswege zu Wasser, auf der Straße und per Schiene durch russische Drohnen und ballistische Raketen und die Angriffe auf Industrieanlagen tun ihr Übriges. Wie sieht es nun aber wirklich in den Volkswirtschaften aus? Wie funktioniert die Kriegswirtschaft in Russland. Welche Lieferketten werden genutzt? Dazu haben wir einen Experten vom Osteuropainstitut der FU Berlin geladen.

Die Veranstaltung ist eine Veranstaltung der DGO-Zweigstelle Dresden in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Osteuropainstitut (DOI).

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Josip-Juraj-Strossmayer-Universität-Osijek und TU Bergakademie Freiberg sondieren Kooperationsmöglichkeiten

Honorarkonsul Dr. Peter Neumann hatte die 5. Wirtschafts- und Kulturreise des Konsulats und des Dresdner Osteuropainstitutes (DOI) im September 2025 nach Slawonien dazu genutzt, eine Partnerschaft der Josip-Juraj-Strossmayer-Universität-Osijek mit einer Sächsischen Universität auf den Weg zu bringen. Die TU Bergakademie Freiberg bot sich aufgrund vergleichbarer Interessenlagen und Strukturen an. Nach 1/2 Jahr Vorarbeit war es nun soweit: Eine Delegation der Universität Osijek bestehend aus dem Vice-Rector for Science and International Cooperatio Professor Jurislav Babic, der Dekanin (Dean of the Faculty of Economics and Business) Professor Suncica Oberman Peterka und der Repräsentantin Internationale Beziehungen (International Relations Officer) Martina Suto fanden den Weg nach Sachsen.

Am Dienstag den 28.04.2026 stand zunächst Dresden auf dem Programm. Zunächst erfolgte der Antrittsbesuch im kroatischen Konsulat bei Honorarkonsul Dr. Neumann, der zugleich Direktor des DOI ist. Der Honorarkonsual führte seine Delegation in Begleitung von Prof. Smettan, Prof. Helbig und Stella Benedek zur Frauenkirche. Nach einem Aufstieg und Blick auf die Landeshauptstadt Dresden begleitete eine englischsprachige Stadtführerin die Delegation durch die Altstadt von Dresden. Im Obergeschloss des Augustiner an der Frauenkirche wurde die Delegation aus Osijek zum Mittagessen eingeladen, wo die ersten begeisternden Eindrücke von Dresden geteilt wurden. Die Beziehungen des DOI und Konsulats zur Universität Osijek sind im Vorfeld der oben genannten WIrtschafts- und Kulturreise nach Kroatien mehrfach vertieft worden. Direktor Neumann war 2024/2025 mehrfach in Osijek. Professoren der Juristischen Fakultät nahmen seit 2012 an wissenschaftlichen Konferenzen des DOI und des DISUD teil. In den Schriftenreihen des DISUD finden sich Veröffentlichungen Osijeker Professoren.

Nach dem Mittagessen wurde eine Erholungspause eingelegt, bevor man am frühen Abend S.E. den Botschafter der Republik Kroatien Gordan Bakota aus Berlin im Konsulat begrüßen durfte. Dieser war anlässlich der entstehenden universitären Zusammenarbeit und der Vorarbeiten des Konsulats angreist. Für den Abend war ein Vortrag der Dekanin der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Osijek, Prof. Dr. Suncica Oberman Peterka, in den Gesprächsrunden des Dresdner Osteuropainstitutes (DOI) angesetzt worden. S.E. Gordan Bakota nahm daran als Ehrengast teil. Inzwischen waren Gäste, die Delegation und Vorstände eingetroffen. Der Vorsitzende des Kuratoriums des DOI und Emeritus (TU Freiberg) Prof. Dr. Horst Brezinski war auch dazu gestoßen. Er hatte sich an der TU Bergakademie Freiberg für die Partnerschaft eingesetzt.

Nach einem aufschlussreichen und Neugier machenden Vortrag unter der Überschrift „Kroatiens Wirtschaftsstruktur: Eine Betrachtung aus Ostkroatien und der Region Osijek“ (Peterka) fand eine lebendige Diskussion in Gegenwart des Botschafter statt. Gespräche bei Buffett und kroatischem Wein sorgten für einen schönen Abschluss eines gelungenen ersten Tages im Freistaat Sachsen (siehe unten).

Mittwoch, den 29.04.2026

Die Delegation suchte mit Honorarkonsul Neumann das Dekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der TU Bergakademie Freiberg auf. Dekan Prof. Dr. Michael Höck empfing gemeinsam mit Prof. Dr. Johannes Stephan, Professor für Internationale Ressourcenpolitik und Entwicklungsökonomik, die Delegation.
Ein einstündiges informatives Gespräch ließ schnell erkennen, dass man "zueinander passe". Gemeinsame Interessenlagen waren schnell erkannt und Entwicklungsmöglichkeiten angedacht. Im Anschkuss daran ging es in den Hörsaal, wo die Studierenden von Prof. Stephan in einem englischsprachigen Studiengang in den Genuss kamen, einen Vortrag von Prof. Dr. Suncica Oberman Peterka zum Thema "Entrepreneurship" zu hören. Die Beteiligung der internationalen Studentenschaft war auch zur Freude der Delegation lebhaft.

Ein Mittagessen mit dem Dekan Prof. Dr. Michael Höck und Studierenden folgte, bevor es zu einer Unterredung mit Frau Rektorin der  TU Bergakademie Freiberg Prof. Dr. Jutta Ems ging. Die Beteiligten resummierten die Eindrücke vom Vormittag und bestätigten wechselseitig die Bereitschaft und Offenheit für die angedachte Kooperation. Die Rektorin war von den Perspektiven durchaus angetan und signalisierte die Bereitschaft zur Unterstützung.
Ein Besuch der neuen Bibliothek der TU Bergakademie Freiberg folgte. Es folgte Besuche in den modernen, neuen Institutsgebäuden der TU. Ein kurzer Besuch der Altstadt der Stadt Freiberg rundete den Tag in Freiberg ab.

Zum Abschluss der intensiven Gespräche fand man sich in der Privatvilla des Honorarkonsuls Dr. Neumann in Tharandt ein. Dieser hatte neben der Delegation aus Osijek den Vorstand des DOI, die über den Tag beteiligten Hochschullehrer, den Kuratoriumsvorsitzenden Professor Brezinski, vor allem aber die Rektorin Yutta Ems geladen. Kurzerhand wurde die Vertretung der Montanuniversität Leoben, deren Rektor ebenfalls in Freiberg weilte, miteingeladen, so dass der internationale akademische Austausch bei Champagner, Wein und Häppchen einen gelungenen Abschluss fand.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Honorarkonsulat der Republik Kroatien in Dresden und der Zweigstelle Dresden der Südosteuropagesellschaft (SOG) durchgeführt.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Honorarkonsulat der Republik Kroatien in Dresden und der Zweigstelle Dresden der Südosteuropagesellschaft (SOG) durchgeführt.


Unsere letzten Veranstaltungen

DGO-Jahrestagung 26.- 27.03.2026

Autoritarismus und Gewalt im östlichen Europa

Autokratien sind weltweit auf dem Vormarsch. Im Vergleich zu Demokratien dominieren sie inzwischen als politische Systeme. Das östliche Europa bildet dabei keine Ausnahme. Neben den zentralasiatischen Staaten wird auch Russland nicht erst seit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine autoritär geführt. In Ungarn baut Viktor Orbán Demokratie und Rechtsstaat systematisch ab. Und auch in der Slowakei geht die Regierung unter Robert Fico gegen unabhängige Medien und zivilgesellschaftliche Organisationen vor. Unter dem Titel Autoritarismus und Gewalt im östlichen Europa greift die DGO-Jahrestagung 2026 diese Entwicklung auf und nimmt unterschiedliche Formen autoritärer Regime in den Blick. Dabei geht es um deren Funktionsweisen, um spezifische Gewaltkulturen, aber auch um die Attraktivität autoritärer Herrschaft.

Datum:
26.03., 18:00 Uhr bis 27.03.2026, 17:30 Uhr
Ort:
Kino im Kasten KIK
August-Bebel-Straße 20
01219 Dresden
Sprache(n): Deutsch und Englisch, simultan gedolmetscht
Veranstalterin: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde



Kroatischer Abend gemeinsam mit der Südosteuropa Gesellschaft (SOG)
“Die Hochschulen Ostslavoniens (Josip Juraj Strossmayer University of Osijek, University of Applied Sciences “Lavoslav Ružička” in Vukovar) und deren Kooperationen mit Hochschulen in der Bundesrepublik”

Prof. Dr. Horst Brezinski, Wirtschaftsuniversität Poznan/TU Freiberg;
Dr. Peter Neumann, Honorarkonsul Republik Kroatien (Sachsen),

am Donnerstag, den 26.  Februar 2026, um 19 Uhr, Villa Lingner, Leubnitzer Str. 30, 01069 Dresden

Die Hochschulen Ostslavoniens - insbesondere die Josip Juraj Strossmayer University of Osijek sowie die University of Applied Sciences "Lavoslav Ružička" in Vukovar - nehmen eine zentrale Rolle in der akademischen und wissenschaftlichen Entwicklung der Region ein. Beide Einrichtungen pflegen vielfältige Kooperationen mit Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland. Die Zusammenarbeit umfasst Studierendenaustausch, gemeinsame Forschungsprojekte sowie gemeinsame Studienreisen. Durch diese Partnerschaft wird nicht nur der internationale wissenschaftliche Diskurs erweitert und gestärkt, sondern auch die fachliche und interkulturelle Kompetenz der Studierenden gefördert und die wissenschaftliche Kooperation zwischen Kroatien und Deutschland nachhaltig ausgebaut.

Die Universitätsleitung der Universität Osijek hatte die Teilnehmer der Kroatienreise im Herbst 2025 großzügig empfangen. Auf einen kurzen Rückblick dazu dürfen Sie sich freuen. Inzwischen hat sich ein stärkeres Interesse der Universität Osijek an einer Zusammenarbeit mit sächsischen Hochschulen ergeben. Darüber hinaus hat die Hochschule Esslingen schon länger eine Kooperation mit der University of Applied Science in Vukovar. Prof. Dr. Horst Brezinski und Dr. Peter Neumann schilderten Ihre Eindrücke der Universitäten und der (potentiellen) Zusammenarbeit und gaben einige Informationen zu der Funktionsweise von Kooperationen zwischen Hochschulen.





"Nachbar und Partner Polen: aktuelle Politik und Wirtschaft"

mit Prof. Dr. Maciej Zukowski, Wirtschaftsuniversität Poznan

am Donnerstag, den 18. Dezember 2025, um 19 Uhr, Villa Lingner, Leubnitzer Str. 30, 01069 Dresden

Die polnische Wirtschaft zeigt eine Mischung aus positiven und herausfordernden Entwicklungen: Sie verzeichnet ein stabiles Wirtschaftswachstum (2,9 % im Jahr 2024, Prognose 3,2 % für 2025) und stark exportorientiertes Wachstum, steht aber vor Herausforderungen durch eine steigende Staatsverschuldung und die notwendige Energiewende. Die Inflation hat sich nach hohen Werten zwischen 2022 und 2023 verlangsamt, bleibt aber von Bedeutung - insbesondere für Haushalte und Unternehmen.

Gleichzeitig erlebt Polen eine Phase der politischen Neuorientierung. Fragen der Rechtsstaatlichkeit, zukünftige Ausrichtungen innerhalb der EU und neue Prioritäten in der Außenpolitik prägen die innenpolitischen Diskussionen. Von besonderer Relevanz bleiben die Beziehungen zu Deutschland: zahlreiche Unternehmen sind eng in grenzüberschreitende Wertschöpfungsketten eingebunden.

In seinem Vortrag erläuterte und verknüpfte Prof. Dr. Zukowski die aktuelle Politik und wirtschafltiche Entwicklungen Polens, skizzierte gegenwärtige Herausforderungen und sprach zu den deutsch-polnischen Beziehungen. Danach bestand die Gelegenheit zu Fragen.



 



Abgesagt

"Kroatischer Abend - Rückblick auf die Forst- und Holzwirtschaftsreise nach Kroatien 2025"

am Donnerstag, den 06. November 2025, um 19 Uhr, Villa Lingner, Leubnitzer Str. 30, 01069 Dresden

Knapp einen Monat ist es nun schon her, dass wir gemeinsam die Schönheit und Vielfalt Kroatiens erkundet haben. Zu diesem Anlass möchten wir Sie einladen, um mit Ihnen bei einem Glas Wein noch einmal in Erinnerungen zu schwelgen, Erfahrungen auszutauschen und Erkenntnisse zu vertiefen. 

Erleben Sie die Eindrücke, Begegnungen und fachlichen Impulse dieser Reise: von forstwirtschaftlichen Projekten und Holzverarbeitung über Fragen nachhaltiger Ressourcennutzung bis hin zu deutsch-kroatischen Kooperationen im Wissenschafts- und Hochschulbereich und kulturellen Highlights – für alle, die die Reise miterlebt haben, und für alle, die neugierig sind, wohin der Blick des DOI über die Grenzen hinaus führt.   

Unsere vergangenen Veranstaltungen


Forst- und Holzwirtschaftsreise nach Kroatien

28. September 2025 bis 4. Oktober 2025

In Kooperation mit der Fachrichtung Forstwissenschaften der Technischen Universität Dresden, welche ihren Sitz in Tharandt hat, und der Honorarkonsularischen Vertretung der Republik Kroatien im Freistaat Sachsen haben wir in diesem Jahr eine Studienreise nach Kroatien unternommen, welche die Themen Forstwissenschaft und Holzwirtschaft als Schwerpunkt hatte.

Die Präsentation zur Reise finden Sie hier:

Präsentation zur Reise 2025
Präsentation Forst- und Holzwirtschaftsreise 2025.pdf (26.38MB)
Präsentation zur Reise 2025
Präsentation Forst- und Holzwirtschaftsreise 2025.pdf (26.38MB)


Neben den forstwissenschaftlichen und holzwirtschaftlichen Programmpunkten sowie kulturellen Highlights, stand auch der wirtschaftliche und kulturelle Austausch Sachsens und Kroatiens im Mittelpunkt der Reise.

Die Besonderheit ist, dass die Forst- und Holzwirtschaftsreise auch als Lehrveranstaltung der Fachrichtung Forstwissenschaften an der TU Dresden ausgeschrieben war. Zur Vorbereitung dieser haben die Studierenden auch Vorträge über Kroatien gehalten. Abgedeckt wurden alle Themen rund um die Forstwirtschaft in Kroatien, über die Geschichte und Kultur des Landes bis hin zu den Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland.

Die Reise fand in Kooperation mit der Südosteuropa-Gesellschaft statt.

Detlef W. Stein, verstorben am 5. November 2020

"Die Detlef-Stein-Gedächtnis-Bibliothek" - Ein Verleger mit einer Sammelleidenschaft für Osteuropaliteratur

am Donnerstag, den 18. September 2025, um 19 Uhr, Villa Lingner, Leubnitzer Str. 30, 01069 Dresden

 
Der verstorbene Verleger Detlef W. Stein hinterlässt eine beeindruckende Bibliothek mit Literatur und Fachliteratur zu Osteuropa und Südosteuropa. Diese Bibliothek darf als Vermächtnis des Verstorbenen begriffen werden.  


Der Referent Dr. Christian Booß wird das Leben des Berliner Verlegers und dessen besonderes Interesse an den Staaten Mittel- und Osteuropas bzw. Südosteuropas und die Bedeutung der vorhandenen Sammlung für die Osteuropaforschung skizzieren.  Die Witwe des Verstorbenen wird an diesem Abend zugegen sein. 



Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung (E-Mail: info@doi-online.org,Telefon: 0351 41746661) möglich.

Spendeneintritt: 5,00 EUR pro Person. Mitglieder des DISUD, DOI und der DGO erhalten freien Eintritt. Studierenden wird für 3,00 EUR ermäßigter Eintritt gewährt.

Wir würden uns freuen Sie an diesem Abend in unserem Hause begrüßen zu dürfen und sehen Ihrer Anmeldung gerne entgegen. 

"Adelskulturen im Baltikum"

am Donnerstag, den 10. Juli 2025, um 19 Uhr, Villa Lingner, Leubnitzer Str. 30, 01069 Dresden

Die Adelskulturen im Baltikum prägten über viele Jahrhunderte das gesellschaftliche, politische und kulturelle Gefüge der Region. Vor allem der deutschbaltische Adel nahm eine zentrale Rolle ein – als Landbesitzer, Verwaltungselite und Vermittler europäischer Bildungsideale.

In Architektur, Literatur, Bildungseinrichtungen und kulturellen Praktiken hinterließen diese Eliten deutliche Spuren, die bis heute sichtbar sind. Ihre Identität war dabei häufig transkulturell: Sie bewegten sich zwischen lokalen Gegebenheiten, deutschsprachigen Kulturmustern und den wechselnden politischen Rahmenbedingungen unter schwedischer, polnischer, russischer und später sowjetischer Herrschaft.

Mit den tiefgreifenden Umbrüchen des 20. Jahrhunderts verschwanden viele dieser Adelskulturen aus dem öffentlichen Bewusstsein, erleben aber seit einiger Zeit eine neue wissenschaftliche Würdigung.

Prof. Dr. Axel E. Walter, Leiter der Eutiner Landesbibliothek und profunder Kenner der Kultur- und Literaturgeschichte des Ostseeraums, widmete sich in seinem Vortrag der historischen Entwicklung, den kulturellen Ausdrucksformen und der heutigen Rezeption adliger Kultur im Baltikum. 

Die anwesenden Teilnehmer lauschten seinen interessanten Ausführungen, bevor sie bei einem Glas Wein angeregt über das Gehörte diskutierten.


Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e. V. statt.

"Wohin bewegt sich Russland? - Szenarien für das Jahr 2040"

am Donnerstag, den 15. Mai 2025, um 19 Uhr, Villa Lingner, Leubnitzer Str. 30, 01069 Dresden

Seit dem russischen   Angriffskrieg gegen die Ukraine ist die innen- und außenpolitische Entwicklung Russlands wieder in das Zentrum des Interesses der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union gerückt. Die deutsche Abhängigkeit von russischem Gas, Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr und der NATO sowie der weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine sind zentrale Fragen der deutschen Politik.

Abgeordnete und Minister sprechen in diesem Zusammenhang immer wieder von Zeiträumen bis ins   Jahr 2030, 2040 oder sogar 2050. Dabei stellt sich die Frage, wie sich das politische System in Russland entwickelt. Die zukünftige Rolle Russlands in der Welt lässt sich nur schwer abschätzen.

Die geopolitische Stellung Russlands und seiner Verbündeten sowie die Aufrüstung der russischen   Armee werden die Außenpolitik in den kommenden Jahren prägen. Inwieweit der aktuelle russische Präsident Vladimir Putin diese Entwicklung bestimmen wird   und was nach ihm folgt, haben wir erörtert.

Es ist uns gelungen, Dr. Manfred Sapper, den Chefredakteur der Zeitschrift  „Osteuropa“, als Referenten für einen Vortragsabend zu gewinnen. Er skizzierte mit seiner Expertise mögliche Entwicklungen Russlands und diskutierte die verschiedenen Szenarien mit uns.

Diese Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e. V. durchgeführt.

"Präsidentschaftswahlen in Rumänien: Sonderfall, oder?"

- Vorstellung der Südosteuropa-Gesellschaft -

am Donnerstag, den 13. Februar 2025, um 19 Uhr, Villa Lingner, Leubnitzer Str. 30, 01069 Dresden

Am 24. November 2024 fanden die Präsidentschaftswahlen in Rumänien statt. Im ersten Wahlgang konnten sich dort – zur Überraschung der Regierungsparteien – der als prorussisch geltende Călin Georgescu sowie die liberale Elena Lasconi durchsetzen. Nur zwei Wochen später wurde jedoch vom Verfassungsgerichtshof Rumäniens die Wiederholung der Wahl angeordnet. Grund hierfür sei ein „aggressiver russischer hybrider Angriff“.  In seinem Vortrag wird Prof. Dr. Franz-Lothar AltmannUNESCO-Abteilung an der Universität Bukarest, die politische Situation in Rumänien im Zusammenhang mit den letzten Präsidentschaftswahlen beleuchten. Im Fokus steht die Frage, ob die Entwicklungen in Rumänien als einzigartiger Einzelfall oder als Indikator für breitere Trends in anderen osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten verstanden werden können.

Die Veranstaltung bot die Gelegenheit, die komplexen politischen Prozesse in Rumänien zu verstehen und deren mögliche Auswirkungen auf die europäische und geopolitische Landschaft zu diskutieren.

Als Mitglied des Präsidiums der Südosteuropa-Gesellschaft nutzte Prof. Dr. Altmann zudem die Gelegenheit, um den Anwesenden an diesem Abend die Gesellschaft und ihre Arbeit vorzustellen. Dem Vortrag folgte eine angeregte Diskussion mit den anwesenden Teilnehmern. Bei einem reichhaltigen Buffett und einem Glas Wein wurde auf eine gelungene Veranstaltung angestoßen.




Weitere vergangene Veranstaltungen finden Sie in unserem Veranstaltungsarchiv.