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Veranstaltungen 2007

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Akademische Studienreise nach Reichenberg (Liberec)

„Wege der Versöhnung“ 15. September 2007 

In Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum in Dresden

Die nordböhmische Kreisstadt Reichenberg (Liberec) liegt im Liberecer Kessel zwischen Ješted-Kamm (Jeschken) und dem Isergebirge. Die kleine, 1352 erstmals erwähnte Siedlung wandelte sich im 15. und 16. Jh. zu einer herrschaftlichen Stadt, was Kaiser Rudolf II. 1577 schriftlich bestätigte.

Am Anfang des 19. Jh. waren die Textilindustrie und die Industriearchitektur sehr bedeutsam für den Aufschwung der Stadt. Heute ist Liberec mit 100.000 Einwohnern eine Stadt mit reichen kulturellen Traditionen, wie dem Rathaus im Neurenaissancestil, das Theater oder die vornehmen Villen in der Masaryk-Straße. Der Architekt Karel Hubácek wurde für die Gestaltung des Berghotels auf dem 1012 m hohen Ješted-Gipfel mit dem Auguste-Perret-Preis ausgezeichnet. Auch das Gebäude an sich erhielt wegen seiner Originalität bereits zahlreiche Preise: z. B. als Nationales Kulturdenkmal, als Bauwerk des 20. Jahrhunderts und jetzt strebt es sogar die Aufnahme in die Reihe der UNESCO-Denkmäler an.

Ein Besuch der Technischen Universität (Technická Univerzita v Liberci) ist besonders zu empfehlen. Die Gründung der Universität beruhte auf der langandauernden wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Region, als die Textil- und Maschinenindustrie in den 50er Jahren zum wichtigsten Industriezweig wurde.

Im Preis von 65,00 Euro sind die Busfahrt, das Mittagessen sowie die Stadtführung enthalten.

Programm

Für die Anmeldung wenden Sie sich bitte

an das Dresdner Osteuropa Institut e. V.

Tel.: 0351-41746661, Fax: 0351-41746665

oder kontaktieren uns per E-Mail unter info@doi-online.org.

 

Fahren Sie mit!

 

Akademische Studienreise nach Krakau

Das Dresdner Osteuropa Institut (DOI) fährt mit Ihnen zur Jagiellonen-Universität nach Krakau. Sie treffen nicht nur Repräsentanten der berühmten Universität, sondern besichtigen das Salzbergwerk in Wieliczka, erleben das Jüdische Viertel Kazimierz oder begleiten uns bei der 4stündigen Stadtführung durch das alte Krakau.

Ein Besuch der Marienkirche mit dem Veit-Stoss-Altar wird Sie ebenso begeistern wie ein Besuch des Wawel-Schlosses.

Wann: 27.-30. Juli 2007
Preis: 230,00 €
Übernachtung mit Frühstück inkl. aller Eintritte, i.Ü. Selbstverpflegung

Bitte verbindliche Anmeldung bei den Ansprechpartnerinnen:

Frau Kathleen Wache

Frau Carolin Ruppert

Tel.: 0351-41746661

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Vortragsreihe "Politische Systeme Mittel- und Osteuropas im Wandel" zus. mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (Professor Dr. Wolfgang Ismayr).

Prof. Dr. Nenad Zakosek

Die Konsolidierung der Demokratie in Kroatien. Zum Zusammenhang von Demokratie, Staatsbildung und Krieg

Dienstag, 5. Juni 2007, 16.40-18.10 Uhr

August-Bebel-Str. 20 (ABS), Hörsaal 3

 

Herr Nenad Zakosek ist seit 1997 Professor für Politikwissenschaft an der Universität Zagreb, wo er zuvor als Dozent wirkte. Sein Studium der Politikwissenschaft hatte er 1984 an der Freien Universität Berlin mit der Promotion zum Dr. rer. pol abgeschlossen. Herr Zakosek ist ein exzellenter Kenner des politischen Systems Kroatiens, das er seit den 1990er Jahren im Rahmen eines Forschungsprojekts untersucht und zu dem er mehrere bedeutende Publikationen in englischer, kroatischer und deutscher Sprache vorgelegt hat (u. a. auch eine Monographie). Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die komparative Analyse von Transformationsprozessen in Osteuropa.

Die Europäische Bewegung Sachsen e.V. und die Friedrich-Ebert-Stiftung, Büro Dresden, laden Sie herzlich ein zum Forum

Auf dem Weg der Verständigung

Stand und Möglichkeiten des Erlernens der Sprache des Nachbarn im Dreiländereck zwischen Sachsen, Tschechien und Polen

Freitag 9. März 2007, 15:00 Uhr bis Samstag, 10. März 2007, 13:00 Uhr im Bischof-Benno-Haus Schmochtitz, Schmochtitz 1,02627 Bautzen

Programm: Freitag, 9. März 2007

15:00 Uhr Eröffnung: Andrea Dombrois, MdL, Präsidentin der Europäischen Bewegung Sachsen e. V. und Yvonne Lehmann, Friedrich-Ebert-Stiftung

 

15:15 Uhr Podium 1

Die Sprachen des Nachbarn lernen von Kindheit an - Möglichkeiten und Fördermöglichkeiten in Sachsen, Tschechien und Polen mit Wieslawa Puchalska-Jacob, Grundschullehrerin Zgorzelec

Dr. Renate Streubel, SMK

Ludmilla Budar, Vors. des Sorbischen Schulvereins e.V.

Milan Hrabal, Stadt Varnsdorf

Mag. Hana Klabanova, Direktorin des Tschechischen Zentrums in Dresden

 

16:30 Uhr Pause

16:45 Uhr Podium 2

Erfahrungen mit Zwei- und Mehrsprachigkeit in der praktischen Bildung und Ausbildung

Bernd Wenzel, Schillergymnasium Pirna

Joachim Glücklich, Sorbische Mittelschule Ralbitz

Lutz Kohlschmidt, Europäisches Gymnasium Meerane

Magdalena Kobiesa, Polnischlehrerin aus Dresden

Milada Hnilicova, Schulleiterin Varnsdorf

 

18:00 Uhr Abendessen

20:00 Uhr Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Erich Iltgen, Präsident des Sächsischen Landtages, danach Kulturprogramm


Programm: Samstag, den 10. März 2007

7:30 Uhr Frühstück

9:30 Uhr Podium 3

Wirtschaftliche, kulturelle und sprachliche Perspektiven in der Region zwischen Dresden, Wroclaw (Breslau) und Praha (Prag)

Prof. Dr. Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen (Einführungsvortrag)

Franticek Cerny, Botschafter der Tschechischen Republik a.D.

Milan Horacek, MdEP, Vertreter des Generalkonsulats der Republik Polen

Dr. Wofgang Nicht, Vors. DPG Sachsen

Dr. Peter Neumann, Direktor Dresdner Osteuropa Institut (DOI)

 

11:30 Uhr Schlusswort: Andrea Dombrois, MdL, Präsidentin der Europäischen Bewegung Sachsen e. V.

 12.00 Uhr Mittagessen und Abreise